Sauerbraten - erster Versuch
Ich blättere in einem Kochbuch und lese: Sauerbraten. Hmm. Die Idee nehme ich auf. Sie begegnen mir immer mal wieder, Klassiker, die jeder kennt, ich jedoch im Wesentlichen nur dem Namen nach. Sauerbraten - wie geht das? Wie sollte der schmecken?
Den ersten Versuch würde ich durchaus als gelungen bezeichnen. Das war nicht schwierig und der Aufwand hielt sich in Grenzen. Die Menge reicht für 5 Portionen. Der Sauerbraten macht seinem Namen alle Ehre. Das Fleisch schmeckt ziemlich sauer, aber nicht unangenehm. Es ist butterweich. Die Soße ist lecker. Ich bin allerdings nicht sicher, ob es vielleicht etwas zuviel an Säure ist oder ob das so sein soll. Ich müsste mal ein Restaurant aufsuchen und dort einen Sauerbraten bestellen. Dazu gab es Böhmische Knödel.

Das Rindfleisch ist ein schönes Stück aus dem Bug. Von Wein habe ich leider gar keine Ahnung. Deshalb beibt mir nur, die Beschreibung auf der Flasche zu lesen: Trocken. Noten von Waldbeeren. Hauch von Thymian und schwarzem Pfeffer. Ideal zu rotem Fleisch. Das hört sich doch gut an. Der Wein hat eine tiefrote Farbe und schmeckt so, wie es das Etikett verspricht.
Viel Geduld ist gefragt. Wir sind so gespannt... Der Rest ist dann kinderleicht. 18 Stunden schmort das Fleisch alleine vor sich hin. Dabei kommt ein Dunst aus dem Ofen... Das Fleisch wird dabei so zart, dass man es mit dem Löffel essen kann.

Einlegen
1,3 kg Rindfleisch aus dem Bug
0,4 dl Rotwein, Syrah aus Sizilien
0,25 dl Rotweinessig (6 % Säure)
1 kleines Bund Suppengrün
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
4 Pimentkörner, 4 Wacholderbeeren, 3 Nelken
1 TL schwarze Pfefferkörner
3 Lorbeerblätter
1 TL Salz
1 Gefrierbeutel (3 Liter)
Das Gemüse (2 Möhren, 1/2 Petersilienwurzel, je ein Stück Knollensellerie, Kohlrabi, Porree) putzen und in kleine Stücke schneiden, mit den Gewürzen mischen. Die Hälfte davon kommt in einen Gefrierbeutel. Dann das Fleisch, dann das restliche Gemüse. Den Gefrierbeutel stecke ich zur Sicherheit in einen zweiten. Wein und Essig zugießen und ein wenig massieren, damit sich alles vermischt. Den inneren Beutel verschließe ich mit einem Gummi. Vorher drücke ich so viel Luft heraus, wie möglich. Der äußere Beutel wird ebenfalls "entlüftet" und mit einem einfachen Folienschweißgerät verschweisst. Das Päckchen lege ich in eine Schüssel. Die Schüssel stelle ich in das mittlere Fach des Kühlschranks. Dort bleibt es nun für 2 Wochen. Vielleicht ab und zu umdrehen?
Zwei Wochen später, Freitag nachmittag
Freitag 16:00 Uhr kommt der gesamte Beutelinhalt in eine Auflaufform mit Deckel und diese in den Backofen bei 80 °C. Dort schmort das Fleisch ganz sanft vor sich hin. Bis Samstag 10:00 Uhr.
Samstag vormittag
3 TL kalte Butter
100 g Sahne
Ich nehme das Fleisch aus der Form und lasse es lauwarm abkühlen. Dann wickle ich es fest in Klarsichtfolie und lege es in den Kühlschrank. Die Soße gieße ich durch ein Sieb in einen großen Topf und lasse sie bei starker Hitze 15 min einkochen. Dann rühre ich erst die Butter, anschließend die Sahne ein. Über Nacht kalt stellen.
Sonntag vormittag
50 g Rosinen
1 Scheibe Pumpernickel
Das kühlschrankkalte Fleisch lässt sich gut in 5 mm dicke Scheiben teilen. Wichtig ist ein großes, scharfes Messer und immer schön schräg gegen die Faser schneiden. Die Scheiben kommen in die Soße. Langsam über ca. 30 min erwärmen, nicht kochen. Rosinen und zerbröselten Pumpernickel einrühren und noch einmal 10 min ziehen lassen. Nicht zuviel rühren, sonst zerfällt das Fleisch. Ich habe nur ab und zu den Topf leicht geschwenkt. Geschafft! Anrichten, servieren, aufessen.
Den ersten Versuch würde ich durchaus als gelungen bezeichnen. Das war nicht schwierig und der Aufwand hielt sich in Grenzen. Die Menge reicht für 5 Portionen. Der Sauerbraten macht seinem Namen alle Ehre. Das Fleisch schmeckt ziemlich sauer, aber nicht unangenehm. Es ist butterweich. Die Soße ist lecker. Ich bin allerdings nicht sicher, ob es vielleicht etwas zuviel an Säure ist oder ob das so sein soll. Ich müsste mal ein Restaurant aufsuchen und dort einen Sauerbraten bestellen. Dazu gab es Böhmische Knödel.

Das Rindfleisch ist ein schönes Stück aus dem Bug. Von Wein habe ich leider gar keine Ahnung. Deshalb beibt mir nur, die Beschreibung auf der Flasche zu lesen: Trocken. Noten von Waldbeeren. Hauch von Thymian und schwarzem Pfeffer. Ideal zu rotem Fleisch. Das hört sich doch gut an. Der Wein hat eine tiefrote Farbe und schmeckt so, wie es das Etikett verspricht.
Viel Geduld ist gefragt. Wir sind so gespannt... Der Rest ist dann kinderleicht. 18 Stunden schmort das Fleisch alleine vor sich hin. Dabei kommt ein Dunst aus dem Ofen... Das Fleisch wird dabei so zart, dass man es mit dem Löffel essen kann.

Einlegen
1,3 kg Rindfleisch aus dem Bug
0,4 dl Rotwein, Syrah aus Sizilien
0,25 dl Rotweinessig (6 % Säure)
1 kleines Bund Suppengrün
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
4 Pimentkörner, 4 Wacholderbeeren, 3 Nelken
1 TL schwarze Pfefferkörner
3 Lorbeerblätter
1 TL Salz
1 Gefrierbeutel (3 Liter)
Das Gemüse (2 Möhren, 1/2 Petersilienwurzel, je ein Stück Knollensellerie, Kohlrabi, Porree) putzen und in kleine Stücke schneiden, mit den Gewürzen mischen. Die Hälfte davon kommt in einen Gefrierbeutel. Dann das Fleisch, dann das restliche Gemüse. Den Gefrierbeutel stecke ich zur Sicherheit in einen zweiten. Wein und Essig zugießen und ein wenig massieren, damit sich alles vermischt. Den inneren Beutel verschließe ich mit einem Gummi. Vorher drücke ich so viel Luft heraus, wie möglich. Der äußere Beutel wird ebenfalls "entlüftet" und mit einem einfachen Folienschweißgerät verschweisst. Das Päckchen lege ich in eine Schüssel. Die Schüssel stelle ich in das mittlere Fach des Kühlschranks. Dort bleibt es nun für 2 Wochen. Vielleicht ab und zu umdrehen?
Zwei Wochen später, Freitag nachmittag
Freitag 16:00 Uhr kommt der gesamte Beutelinhalt in eine Auflaufform mit Deckel und diese in den Backofen bei 80 °C. Dort schmort das Fleisch ganz sanft vor sich hin. Bis Samstag 10:00 Uhr.
Samstag vormittag
3 TL kalte Butter
100 g Sahne
Ich nehme das Fleisch aus der Form und lasse es lauwarm abkühlen. Dann wickle ich es fest in Klarsichtfolie und lege es in den Kühlschrank. Die Soße gieße ich durch ein Sieb in einen großen Topf und lasse sie bei starker Hitze 15 min einkochen. Dann rühre ich erst die Butter, anschließend die Sahne ein. Über Nacht kalt stellen.
Sonntag vormittag
50 g Rosinen
1 Scheibe Pumpernickel
Das kühlschrankkalte Fleisch lässt sich gut in 5 mm dicke Scheiben teilen. Wichtig ist ein großes, scharfes Messer und immer schön schräg gegen die Faser schneiden. Die Scheiben kommen in die Soße. Langsam über ca. 30 min erwärmen, nicht kochen. Rosinen und zerbröselten Pumpernickel einrühren und noch einmal 10 min ziehen lassen. Nicht zuviel rühren, sonst zerfällt das Fleisch. Ich habe nur ab und zu den Topf leicht geschwenkt. Geschafft! Anrichten, servieren, aufessen.
Inspiration: Deutsche Küche Neu entdeckt von Matthias F. Mangold, fast rezeptgetreu





