Gurken und anderes süßsauer einkochen
Was wäre ein Hotdog, ein Hamburger oder Kartoffelsalat ohne die süßsaure Gurke? Fertig in feine Scheiben gehobelt und gut dosiert in kleinen Gläsern, das finde ich sehr praktisch. Außerdem passt gehobelt viel mehr Gurke ins Glas als bei ganzen Gurken. Man nennt sie übrigens auch Dänische Gurken :).
Verwende einfach Gurken, egal welche - kleine Einleger oder Salatgurken, krumme, schiefe, perfekt gewachsene. Klassischer Weinessig passt, auch Apfelessig, Balsamessig, verdünnte Essig-Essenz oder eine Mischung aus zusammengekippten Resten, Hauptsache 5 %.
Für eine sichere Konserve braucht man eine 2-prozentige Lösung aus Wasser und Essig bzw. einen PH-Wert unter 4,5. Das erreicht man locker beim Mischen von Essig (5 %) und Wasser zu gleichen Teilen. Mehr Essig geht immer, macht natürlich mehr sauer. Zucker ist unwichtig für die Haltbarkeit, der ist nur für den Geschmack, also füge man soviel hinzu, bis es schmeckt. Das kann ein halber Anteil sein oder ein ganzer oder noch mehr für die extra Süßen.
Wenn man dann noch ein Verhältnis von mindestens 40 % Sud auf 60 % Gemüse rechnet, lässt sich jedes Gemüse (Zucchini, Paprika, Rote Bete...) damit sicher konservieren.
Die zusätzlichen Kräuter und Gewürze kann man direkt mit ins Einkochglas geben, oder vorher mit dem Sud aufkochen und dann absieben.
2 EL Salz (ohne Zusätze wie Jod o.ä.)
400 g Essig (5%)
200-400 g Zucker oder Honig
400 g Wasser
Optional: Pfefferkörner, Senfkörner, Piment, Dill, Chili, Zwiebel, Knoblauch...
Ich wasche und bürste die Gurken gründlich ab, da ich sie mit Schale verwende. Dann hoble ich sie in 2-3 mm dünne Scheiben. Die gebe ich in eine Schüssel und bestreue sie großzügig mit Salz. Etwas durchmischen und 1-3 Stunden ziehen lassen.
Für die Marinade mische ich Essig, Zucker und Wasser und nach Belieben weitere Zutaten. Einmal aufkochen. Der Zucker soll sich dabei auflösen. Abkühlen lassen.
Ich schütte die Gurken in ein Sieb, spüle sie unter kaltem, fließendem Wasser kurz ab.
Für den baldigen Verzehr gebe ich sie in eine saubere Schüssel. Darüber gieße ich die abgekühlte Marinade. Deckel drauf, in den Kühlschrank stellen und mindestens 24 Stunden ziehen lassen. Schon nach einem Tag schmecken die Gurken wunderbar frisch, süßsauer, sind noch richtig knackig und haben bereits die typische Farbe. Je länger sie marinieren, desto intensiver wird der Geschmack und desto weicher werden sie. Gekühlt lassen sich die Gurken mindestens ein bis zwei Wochen lagern.
Zum Einkochen fülle ich die Gurkenscheiben ganz dicht in kleine Weck-Gläser bis sie fast voll sind. Gläser und Deckel müssen nur sauber sein, nicht steril. Sud aufgießen bis die Gurken ganz knapp bedeckt sind. Ist nicht so schlimm, wenn noch irgendwo eine Spitze herauslugt. Die Gummiringe koche ich mit Essigwasser einmal auf, lege sie kurz in kaltes Wasser. Gläser ordentlich verschließen, mit kaltem Wasser in einen großen Topf stellen. Laut Weck sollen sie 30%nbsp;min bei 90 °C eingekocht werden. Dünne Scheiben in kleinen Gläsern mit viel Säure, ich gehe auf 20 min bei 92 °C. Die Einkochzeit beginnt natürlich erst bei erreichen der 92 °C.
Verwende einfach Gurken, egal welche - kleine Einleger oder Salatgurken, krumme, schiefe, perfekt gewachsene. Klassischer Weinessig passt, auch Apfelessig, Balsamessig, verdünnte Essig-Essenz oder eine Mischung aus zusammengekippten Resten, Hauptsache 5 %.
Erfinde dein eigenes Rezept:
Essig:Wasser:Zucker = 1:1:[0,5-1]Für eine sichere Konserve braucht man eine 2-prozentige Lösung aus Wasser und Essig bzw. einen PH-Wert unter 4,5. Das erreicht man locker beim Mischen von Essig (5 %) und Wasser zu gleichen Teilen. Mehr Essig geht immer, macht natürlich mehr sauer. Zucker ist unwichtig für die Haltbarkeit, der ist nur für den Geschmack, also füge man soviel hinzu, bis es schmeckt. Das kann ein halber Anteil sein oder ein ganzer oder noch mehr für die extra Süßen.
Wenn man dann noch ein Verhältnis von mindestens 40 % Sud auf 60 % Gemüse rechnet, lässt sich jedes Gemüse (Zucchini, Paprika, Rote Bete...) damit sicher konservieren.
Die zusätzlichen Kräuter und Gewürze kann man direkt mit ins Einkochglas geben, oder vorher mit dem Sud aufkochen und dann absieben.
So geht's
1,5 kg Gurken2 EL Salz (ohne Zusätze wie Jod o.ä.)
400 g Essig (5%)
200-400 g Zucker oder Honig
400 g Wasser
Optional: Pfefferkörner, Senfkörner, Piment, Dill, Chili, Zwiebel, Knoblauch...
Ich wasche und bürste die Gurken gründlich ab, da ich sie mit Schale verwende. Dann hoble ich sie in 2-3 mm dünne Scheiben. Die gebe ich in eine Schüssel und bestreue sie großzügig mit Salz. Etwas durchmischen und 1-3 Stunden ziehen lassen.
Für die Marinade mische ich Essig, Zucker und Wasser und nach Belieben weitere Zutaten. Einmal aufkochen. Der Zucker soll sich dabei auflösen. Abkühlen lassen.
Ich schütte die Gurken in ein Sieb, spüle sie unter kaltem, fließendem Wasser kurz ab.
Für den baldigen Verzehr gebe ich sie in eine saubere Schüssel. Darüber gieße ich die abgekühlte Marinade. Deckel drauf, in den Kühlschrank stellen und mindestens 24 Stunden ziehen lassen. Schon nach einem Tag schmecken die Gurken wunderbar frisch, süßsauer, sind noch richtig knackig und haben bereits die typische Farbe. Je länger sie marinieren, desto intensiver wird der Geschmack und desto weicher werden sie. Gekühlt lassen sich die Gurken mindestens ein bis zwei Wochen lagern.
Zum Einkochen fülle ich die Gurkenscheiben ganz dicht in kleine Weck-Gläser bis sie fast voll sind. Gläser und Deckel müssen nur sauber sein, nicht steril. Sud aufgießen bis die Gurken ganz knapp bedeckt sind. Ist nicht so schlimm, wenn noch irgendwo eine Spitze herauslugt. Die Gummiringe koche ich mit Essigwasser einmal auf, lege sie kurz in kaltes Wasser. Gläser ordentlich verschließen, mit kaltem Wasser in einen großen Topf stellen. Laut Weck sollen sie 30%nbsp;min bei 90 °C eingekocht werden. Dünne Scheiben in kleinen Gläsern mit viel Säure, ich gehe auf 20 min bei 92 °C. Die Einkochzeit beginnt natürlich erst bei erreichen der 92 °C.




