Island-Brot im Weckglas

Das hätte ich nicht gedacht. Urlaubsfeeling, wie schön:) Dieses Brot kommt dem in Island in Geschmack und Konsistenz tatsächlich nahe. Dunkler Roggengeschmack. Kompakt, aber nicht trocken oder klitschig. Dezent süß, aber nicht aufdringlich. Vorzüglich mit Lachs, Räucherfisch, Käse, Schinken oder Süßkram. Die kreisrunden Scheiben sind zudem buffett-tauglich, sehr hüsch als Canapé.

Island-Brot

180 g Wasser
8 g Hefe
50 g Rübensirup
340 g Dickmilch
400 g grobes Roggenschrot
300 g Roggenvollkornmehl
16 g Salz

4 Weck-Sturzgläser 580 ml
Rapsöl zum Einfetten
optional: Kleie oder Brösel

Die Hefe im Wasser aufschlemmen. Dann mische ich alle Zutaten gründlich mit einem Löffel in einer Schüssel. Deckel drauf, für ca. 30 min warm stellen (35 °C im Ofen).

In der Zwischenzeit streiche ich die 4 Weckgläser großzugig mit Rapsöl ein und brösele Haferkleie drauf, damit sich das Brot später gut herauslösen lässt.

Den Teig in die Gläser füllen, andrücken, halbwegs glatt streichen, ggf. Rand säubern. Glasdeckel lose auflegen. Noch einmal ca. 30 min warm stellen.

Backen: Im Ofen auf dem Rost (nicht auf dem Blech, wegen besserer Hitzeverteilung) ohne Vorheizen, mit Glasdeckel aber ohne Dichtung, für ca. 8 Stunden bei 120 °C.

Rechtzeitig die Gummiringe für 2 min in heißes Essigwasser legen, dann in eine Schale mit kaltem Wasser legen.

Zur Aufbewahrung:
Nach der Backzeit die Gläser einzeln nacheinander aus dem Ofen holen, auf ein Handtuch stellen. Sofort so heiß und zügig wie möglich mit nassem Gummiring und Klammern verschließen. Nach dem Abkühlen die Klammern entfernen. Kühl und dunkel lagern. Das Brot ist dann ein paar Wochen haltbar.

Island-Brot im Weckglas

Island-Brot