Shortbread IV

Bei Keksen kennt meine Begeisterung kaum Grenzen. Shortbread sind mürbe und fein - typisch Teegebäck. Heute aus einem Teig ohne Reismehl, der vergleichsweise leicht zu verarbeiten ist.

Shortbread-Teig ist nun einmal krümelig. Das muss er sein. Eigentlich wird er deshalb dick ausgerollt und vorsichtig in Rechtecke geschnitten. Sabine ist es trotz Krümelteig tatsächlich gelungen, ihn dünner auszurollen und Plätzchen auszustechen. Keine klassische Form. Die Farbe ist ein wenig zu dunkel, sagt sie. Ist mir egal, ich finde die Shortbread wunderschön, sage ich, Geschmack und Konsistenz hervorragend. In einer Dose sind sie theoretisch wochenlang haltbar, bei uns sind sie viel zu schnell aufgegessen.




40-50 Stück
250 g weiche Butter
125 g Zucker, extrafein
Salz
400 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
optional: Zucker zum Bestreuen

Butter, Zucker und Salz mit dem Mixer rühren, bis sich der Zucker gelöst hat.

Mehl mit Backpulver mischen. Die Hälfte auf die Butter sieben und unterrühren.

Das restliche Mehl darüber sieben und alles verkneten.

Den Teig zu einer Kugel formen, einwickeln oder gut abdecken und mindestens 30 min kalt ruhen lassen.

Backofen auf 180 °C (Ober-/Unter-Hitze) vorheizen.

Nach der Ruhe den Teig vorsichtig ausrollen, ganz nach Wunsch und handwerklicher Begabung 0,5 bis 2 cm dick. In Stücke schneiden oder Plätzchen ausstechen. Mit einem Zahnstocher mehrfach einstechen. Nach Belieben mit etwas Zucker bestreuen.

Backen: 15-25 min je nach Dicke bei 180 °C. Die Shortbread sollen möglichst hell bleiben.

Tipp: Erst abkühlen lassen, dann vom Blech bzw. Backpapier lösen. Warm sind sie sehr mürbe und brechen leicht.

Variation: Vanille oder geriebene Zitronen-/Orangenschale hinzufügen.

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